
Hürden werden zu Sprungbrettern.
Im Verlauf unserer Erfolgsteams haben wir vielfach festgestellt, dass vermeintliche Schwächen eigentlich Stärken sind oder jedenfalls sein können. Im Grunde wissen wir es ja, die meisten menschlichen Eigenschaften sind zunächst neutral und können je nach Ausprägung negative oder positive Effekte haben. Manchmal stehen wir uns mit unseren Eigenarten selbst im Wege und brauchen nur einen kleinen Anstoß um festzustellen, wie wir genau diese Eigenschaft zum Positiven nutzen können. Hürden können zu Sprungbrettern werden.
Ein Beispiel fällt mir auch dazu sofort ein:
Der/die Perfektionist:in hat Mühe, ein Projekt abzuschließen, weil ja immer noch ein Quäntchen fehlt oder besser gemacht werden könnte. Aber genau diese Detailverliebtheit wird gebraucht, wenn es um Präzisionsarbeit, Qualitätssicherung oder kreative Feinarbeit geht – dort, wo Sorgfalt den Unterschied macht.
Sein Counterpart, der/die Lösungsorientierte, kommt hier schon eher zum Ziel, allerdings kann man nicht immer sicher sein, dass alles am Ende auch wunschgemäß funktioniert, weil vielleicht einige Kleinigkeiten übersehen wurden.
Wo es möglich ist, bilden natürlich diese beiden gemeinsam ein perfektes Team. Bist du alleine unterwegs, kannst du versuchen, das Beste aus beiden Welten in dir zu vereinen.
Welche Gegensatzpaare fallen uns noch ein?
Emotionaler Überschwang vs. stoische Gelassenheit?
Unerschütterliche Selbstgewissheit vs. kritisches Hinterfragen der eigenen Ideen und Handlungen?
Was meint ihr?